Würzburger Kickers gewinnen Testspiel gegen Zweitligisten FC Juniors Oberösterreich

5:2 GEGEN DEN FC JUNIORS OBERÖSTERREICH: KICKERS MIT STARKER VORSTELLUNG

 

Die Kickers gewinnen ihr estes Testspiel im Trainingslager in Ampflwang im Hausruckwald gegen den österreichischen Zweitligisten FC Juniors Oberösterreich souverän mit 5:2. Vor rund 100 Zuschauern spielte die Mannschaft von Cheftrainer Torsten Ziegner im Wenzel-Schmidt-Stadion zwei Halbzeiten á 60 Minuten. Im ersten Durchgang trugen sich Mitja Lotrič (20.) und Moritz Heinrich (32.) in die Torschützenliste ein. Auch die zweite Halbzeit hatte einiges zu bieten. Saliou Sané und Dildar Atmaca erhöhten per Doppelschlag (67., 70.), ehe Lukas Burgstaller für die Juniors das erste Mal traf. David Kopacz erzielte per Fernschuss (97.) das 5:1, bevor Mehetan Altunbas den Schlusspunkt setzte (117.).

Ruhiger Beginn in Ampflwang

Bei bewölktem Himmel und milden 16 Grad legte der FC Juniors Oberösterreich seinen Fokus zunächst auf die Verteidigung. Die Kickers probierten es immer wieder mit Flanken in den Sechzehner. Die erste Großchance führte dann auch direkt zum Tor. Moritz Heinrich testete den Keeper der Juniors. Der bekam die Finger noch an den Ball, der prallte aber vor der Füße von Mitja Lotrič. Der Mittelfeldspieler zog direkt ab und schickte die Kugel zur Führung ins rechte untere Toreck (20.).

Kickers legen mit einem Traumtor nach

Danach blieben die Rothosen weiterhin die spielbestimmende Mannschaft. Auch die nächste Großchance führte zu einem Tor – und zu was für einem! Dennis Waidner brachte den Ball von rechts in die Mitte, ein Juniors-Spieler stellte den Fuß gerade noch rein und das Spielgerät kam im hohen Bogen in den Strafraum. Da stand Heinrich, der nicht lang fackelte, und per wunderschönem Fallrückzieher vollendete (32.). Ein überragender Schuss vom Neuzugang der SpVgg Unterhaching.

Die Kickers blieben auch in der Folge gefährlich. Maximilian Breunig verpasste knapp (36.), Lotrič wurde geblockt (39.). Der FWK spielte sich immer wieder gute Chancen heraus, vom FC Juniors Oberösterreich kam nach vorne nichts. In der 47. Minute musste Fanol Perdedaj aus verletzungsbedingten Gründen raus, für ihn kam David Kopacz in die Partie. Am Spielbild änderte sich auch danach wenig, die Kickers dominierten nach wie vor nach Belieben. Die erste Torchance des FC Juniors ließ bis zum Ende des ersten Durchgangs auf sich warten, der Abschluss von Philipsky war jedoch viel zu schwach (58.).

Zweimal Pfosten zu Beginn

In den zweiten Durchgang schickte Cheftrainer Torsten Ziegner acht neue Spieler aufs Feld. Dildar Atmaca, Marc Richter, Saliou Sané, Daniel Hägele, Lars Dietz, Tobias Kraulich, Niklas Hoffmann, Alexander Lungwitz und Ryan Adigo begannen die zweiten 60 Minuten. Draußen blieben dafür Hendrik Bonmann, Dennis Waidner, Leon Schneider, Mitja Lotrič, Louis Breunig, Maximilian Breunig, Dominik Meisel, Robert Herrmann und Christian Strohdiek.

Es dauerte auch nicht lange bis die Kickers wieder gefährlich wurden. Erst köpfte Kraulich an den Pfosten (63.), dann Dietz (64.) Den nachfolgenden Abpraller versenkte Sané, der Stürmer stand allerdings im Abseits. Wenig später traf der gebürtige Hannoveraner erneut – und diesmal zählte der Treffer. Nach einer schönen Adigo-Flanke von rechts wuchtete der Stürmer den Ball per Kopf gezielt über die Linie (67.). Und damit nicht genug. Nicht einmal drei Minuten später klingelte es wieder im Kasten der Juniors. Nach einem schönen Spielzug über Heinrich, Kopacz und Lungwitz parierte der Keeper der Heimmannschaft noch stark, den Nachschuss brachte der Atmaca aber sicher im Tor unter.

Juniors mit dem Anschlusstreffer

Die Kickers hatten das Spiel im Griff. Ein klares Chancenplus, schöne Spielzuge und mehr Ballbesitz als der österreichische Zweitligist, trotzdem erzielten die Juniors das 1:4. Burgstaller traf erstmals für die tapfer kämpfenden Gastgeber. An der Dominanz der Kickers änderte sich aber wenig. Mit Leon Schneider brachte Ziegner noch einen Spieler aufs Feld, der bereits in der ersten Hälfte im Einsatz war. Für ihn verließ Heinrich den Platz (90.).

Genug hatten die Kickers aber immer noch nicht. Kopacz fasste sich aus der zweiten Reihe ein Herz und erhöhte auf 5:1 (97.). Kurz danach scheiterte Sané mit einem eleganten Flugkopfball, die Kugel ging denkbar knapp am Tor vorbei (99.). Die Rothosen zeigten sich weiter spielfreudig und ließen dem Kontrahenten kaum Luft zum Atmen

Schlussphase in Ampflwang

Erst in der Schlussphase wurde es gefährlich für Richter, vor allem durch Standards. Erst parierte er einen direkt geschossenen Freistoß stark (105.), dann war er aufmerksam, als Sané den Ball aufs eigene Tor verlängerte (107.). In den Schlussminuten ließen die Kickers die Begegnung austrudeln, so dass Mehetan Altunbas zum 2:5 traf, was gleichzeitig der Endstand war.

Für die Elf von Kickers-Cheftrainer Torsten Ziegner heißt es jetzt Kräfte sammeln bis zum nächsten Test am Sonntag, den 04. Juli um 17:00 Uhr. Gegner ist in der Huber-Arena in Wels Zweitligist Fortuna Düsseldorf sein. Verfolgen könnt ihr das Spiel nicht nur in unserem Livaticker auf unserer Homepage und auf Twitter, sondern auch Livestream. Weitere Infos dazu folgen.

Aufstellung

Würzburg: Bonmann (60. Richter) – Breunig L. (60. Kraulich), Schneider (60. Dietz), Strohdiek (60. Hoffmann) – Waidner (60. Adigo), Meisel (60. Hägele), Perdedaj (47. Kopacz), Herrmann (60. Lungwitz) – Lotrič (60. Atmaca) – Heinrich (90. Schneider), Breunig M. (60. Sané)

FC Juniors: Polster, Philipsky, Radulovic, Michlmayr, Haas, Kapsamer, Wallquist, Plojer, Griger, Müller, Mandl

Daten

Tore: 0:1 Lotrič (20.), 0:2 Heinrich (32.), 0:3 Sané (67.), 0:4 Atmaca (70.), 1:4 Burgstaller (77.), 1:5 Kopacz (97.), 2:5 Altunbas (120.)

Zuschauer: 100

Statistiken

Torsten Ziegner (Cheftrainer Würzburger Kickers): Das Spiel war im großen und ganzen zufriedenstellend. Wir hatten viele Passagen im Spiel, in denen das funktioniert hat was wir uns vorgestellt haben. Wir sind auf einem guten Weg aber haben natürlich auch noch Luft nach oben.

Hendrik Bonmann (Torhüter Würzburger Kickers): Wir haben ein gutes Spiel gemacht und ins im Vergleich zu den letzten Spielen auch noch weiterentwickelt. Man merkt, dass wir alle das System immer mehr verinnerlichen. Klar hätten wir das ein oder andere noch besser ausspielen können, aber insgesamt waren wir sehr kontrolliert in unserer Spielweise und können viel mitnehmen aus der Partie.