Würzburger Kickers im Duell mit dem Karlsruher SC

14. Spieltag: Mit neuem Mut ins Heimspiel gegen den Karlsruher SC

Das neue Jahr 2021 hat kaum begonnen, schon richtet sich der Fokus der Mannschaft von Bernhard Trares auf das erste Punktspiel nach dem Jahreswechsel. Zu Gast in der FLYERALARM Arena ist am Samstag, 2. Januar 2021 um 13:00 Uhr der Karlsruher SC. Die Partie des 14. Spieltags wird live übertragen auf Sky.

„Der Januar soll unser Monat werden!“

„Nach zuletzt schwierigen Wochen für die Jungs haben wir uns über Weihnachten gesammelt und kurz geschüttelt. Wir haben uns neu aufgestellt und sind voller Tatendrang am 27. Dezember ins Training gestartet. Alle sind super zurückgekommen. Wir freuen uns, dass es gegen Karlsruhe weitergeht, am besten natürlich mit einem Heimsieg. Der Januar soll unser Monat werden und dafür werden wir alles tun“, gibt sich FWK-Cheftrainer Bernhard Trares trotz der prekären Tabellensituation weiter optimistisch.

Mit von der Partie waren in den letzten Einheiten des Jahres auch zwei neue Gesichter. Mit Rolf Feltscher und Stefan Maierhofer stehen Trares zukünftig zwei weitere, sehr erfahrene Alternativen zur Verfügung. Feltscher wechselte aus Los Angeles an den Dallenberg, Maierhofer vom österreichischen Erstligisten FC FLYERALARM Admira. Spielberechtigt ist das Duo aufgrund der DFL-Statuten allerdings erst im Nachholspiel gegen den FC St. Pauli (6. Januar 2021 um 18:30 Uhr).

Nahezu alle Akteure zur Verfügung

Aber auch wenn beide nicht zur Verfügung stehen, kann Trares nahezu auf seinen gesamten Kader zurückgreifen: „Alle Spieler, die zuletzt aus einer Verletzung gekommen sind, haben voll trainiert. Ich bin froh, dass ich die Mannschaft nun endlich einmal komplett zusammenhabe. Das war bisher noch nicht der Fall.“

Optimale Voraussetzungen also für einen heißen Januar. Gleich sieben Spiele warten auf die Rothosen, beginnend mit dem Heimspiel gegen den Karlsruher SC. Einer Mannschaft, die nach zuletzt drei Niederlagen wieder in die untere Tabellenhälfte gerutscht ist. Nach zwischenzeitlichen vier Siegen in Folge schnupperte die Elf von Christian Eichner sogar an den Aufstiegsplätzen. „Sie haben in dieser Saison bereits einige Höhen und Tiefen erlebt. Der KSC ist ein erfahrener Zweitligist, befindet sich aber in einer Umstrukturierungsphase. Mittelfristig wollen sie sich in der 2. Bundesliga etablieren und wieder zu den Topteams gehören“, sagt der 55-Jährige, der von 2002 bis 2004 55 Zweitliga-Spiele für die Badener bestritt und dort auch seine aktive Laufbahn beendete.

Eichner: „Kickers haben an Stabilität gewonnen.“

In Würzburg muss Trares Gegenüber Christian Eichner zwar auf die Dienste von Philip Heise verzichten, der Gelb-Rot gesperrt fehlt, sowie auf Sebastian Jung und Babacar Gueye, wird aber auf die Dienste seines besten Angreifers Philipp Hofmann bauen. Der Stoßstürmer erzielte in elf Partien bereits sieben Treffer und gehört zu den Top-Torjägern der Liga. Er soll auch am Dallenberg für die nötigen Tore sorgen. „Wir wollen in Würzburg die ersten Punkte auf das Konto von 2021 laden. Das wird kein leichtes Unterfangen. Sie haben den Großteil der Spiele knapp verloren und unter Bernhard Trares an Stabilität gewonnen“, warnt Eichner vor dem Duell gegen die Mainfranken.

Die Bilanz spricht für den KSC

Die Historie spricht hingegen eindeutig für die Karlsruher. In acht Partien gelang den Badenern vier Siege. Die weiteren vier Duelle endeten Remis. Zuletzt trafen beide Teams in der Saison 2016/17 aufeinander. Während in der FLYERALARM Arena der KSC mit 2:0 als Sieger vom Feld ging, trennten sich beide Teams im Wildpark unentschieden 1:1.