Würzburger Kickers wollen beim MSV Duisburg ersten Saison-Sieg holen

MIT RÜCKENWIND ZUM MSV DUISBURG

Während die 1. und 2. Bundesliga sich in der Länderspielpause befindet, steht in der 3. Liga der 7. Spieltag auf dem Programm. Für die Kickers geht es am Samstag, den 04. September, auswärts gegen den MSV Duisburg. Mit sechs Punkten aus sechs Spielen stehen die Gastgeber in Schlagdistanz für den FWK. Tickets für die Auswärtspartie könnt Ihr auf der Seite der Duisburger erwerben.

„Irgendwann ist man eben mal dran“, gibt sich Kickers-Cheftrainer vor dem wichtigen Auswärtsspiel optimistisch, dass es mit dem ersten Sieg klappt. „Die Reaktion, die die Mannschaft nach dem Freiburg-Spiel gezeigt hat, war genau die Richtige. Wir können aber auch nur gewinnen, wenn wir so spielen wie am vergangenen Sonntag.“

Duisburg ein gutes Omen?

Fünf Mal trafen der FC Würzburger Kickers und der MSV Duisburg bereits aufeinander. Ein Spiel gewann die Mannschaft vom Niederrhein, zwei Mal trennten sich beide Teams unentschieden. Auf der Seite der Mainfranken stehen zwei Siege, an die sich die Kickers-Fans gerne zurückerinnern werden. Die Rede ist freilich von den beiden Relegationsspielen zur 2. Bundesliga in der Saison 2015/16. Die Kickers konnten damals beide Spiele für sich entscheiden und feierten einen furiosen Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Auch im Kader gibt es mehrere Verbindungen zwischen den beiden Vereinen. Auf Seiten der Zebras stehen gleich drei ehemalige FWK-Akteure unter Vertrag. Rolf Feltscher wechselte nach der abgelaufenen Zweitliga-Saison an den Niederrhein, Leroy Kwadwo kam über den Umweg Dynamo Dresden nach Duisburg. Der Verteidiger spielte vorher eineinhalb Jahre bei den Kickers und bestritt in dieser Zeit 31 Partien in rot und weiß. Ebenfalls eine FWK-Vergangenheit hat MSV-Stürmer Orhan Ademi. In zwei Drittliga-Spielzeiten erzielte der mittlerweile 29-Jährige 23 Tore in 68 Spielen. Auf Seiten der Rothosen hat nur Neuzugang Mirnes Pepic Erfahrung bei den Zebras. Der Mittelfeldspieler absolvierte in der abgelaufenen Saison sieben Spiele für den MSV.

Torsten Ziegner verfolgt das Duell von der Tribüne aus

Mit gelb-rot wurde Kickers-Cheftrainer Torsten Ziegner beim Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken des Platzes verwiesen. Folglich wird der 43-Jährige am Wochenende auf der Tribüne Platz nehmen müssen. „Ich erlebe das auch das erste Mal“, so Torsten Ziegner. „Ich finde es insgesamt nicht übermäßig dramatisch. Die Spielvorbereitung wird laufen wie gewohnt.“ Der Cheftrainer darf bis 30 Minuten vor Anpfiff bei der Mannschaft weilen und 30 Minuten nach Abpfiff wieder zu ihr stoßen. In der Zeit dazwischen wird Co-Trainer Michael Hiemisch das Team leiten. „Wir arbeiten schon eine ganze Zeit zusammen. Die Ideen sind also auch die gleichen bei uns beiden. Ich weiß, dass er das gut machen wird“, erklärt der Cheftrainer weiter. Während des Spiels bleibt Torsten Ziegner dann nur die Rolle als Fan.

Hoffmann gesperrt, Nikolov bei der U21-Nationalmannschaft

Niklas Hoffmann fehlt nach seiner gelb-roten Karte gegen Saarbrücken gesperrt. Bei Dominik Meisel steht ein Einsatz gerade noch auf der Kippe, mittrainiert hat er bereits. Für Nzuzi Toko kommt das Duell gegen den MSV Duisburg noch zu früh. Der Mittelfeldspieler kam „mit einem sensationell guten körperlichen Zustand“ zurück aus Italien, erzählt Torsten Ziegner. Weiterhin ausfallen werden Daniel Hägele, Maximilian Breunig und Robert Herrmann.

Bei den Duisburgern fehlt womöglich mit Aziz Bouhaddouz ein Stützpfeiler im Sturm. Ob der 34-Jährige am Samstag spielen kann, ist noch unklar. Ansonsten müssen die Zebras auf keine weiteren Spieler für die bevorstehende Partie verzichten.