Würzburger Kickers wollen zuhause gegen Darmstadt Wiedergutmachung betreiben

30. SPIELTAG: DIE MANNSCHAFT NIMMT SICH GEGEN DARMSTADT IN DIE PFLICHT

Deutliche Worte fielen nach dem sehr schwachen Auftritt auf St. Pauli. Lange nach den Gründen suchen konnten die Rothosen aber nicht. Bereits am Dienstag, 20. April 2021, um 18:30 Uhr erwartet der FC Würzburger Kickers am 30. Spieltag den SV Darmstadt 98 in der FLYERALARM Arena. Daniel Hägele fordert gegen die Lilien Wiedergutmachung und einen Sieg. Ob der gelingt, seht ihr wie gewohnt auf Sky. Ebenfalls live on Air ist auch wieder unser Fan-Radio. Zudem versorgen wir euch mit unserem Liveticker und auf unserem Twitter-Kanal mit allen Neuigkeiten zur Flutlicht-Partie am Dalle.

„Wir werden bis zuletzt alles geben, um die Klasse zu halten“

„Kein Spieler war es würdig, diese Farben und dieses Wappen zu tragen!“, fand Kapitän Christian Strohdiek direkt nach Abpfiff im Millerntor-Stadion sehr deutliche Worte zur eben abgelieferten Leistung. Fünf Spieltage vor Saisonende stehen die Kickers damit weiterhin sechs Punkte vom Relegationsplatz entfernt auf dem letzten Tabellenplatz. Der Ligaverbleib ist weiterhin im Bereich des Möglichen, was auch Daniel Hägele weiß: „Wir werden bis zuletzt alles geben, um die Klasse zu halten. Hierfür werden wir die kommenden Partien die nötige Laufbereitschaft, Zweikampfführung und Intensität an den Tag legen.“

Vor allem defensiv erwartet der 30-Jährige eine deutliche Steigerung, zumal mit den Lilien der Fünfte der Rückrundentabelle am Dallenberg gastiert. Zuletzt siegte die Elf von Markus Anfang beim Hamburger SV und holte einen Punkt gegen die SpVgg Greuther Fürth. Ligaweit gaben die Darmstädter mit über 400 die meisten Torschüsse aller Zweitligisten ab. Besonders oft in Abschlussposition kam dabei der Topstürmer der Blau-Weißen – Serdar Dursun, der bereits 18 Tore erzielte und damit nur zwei weniger als HSV-Angreifer Simon Terodde (20). Zusammen mit Tobias Kempe (neun Tore, sieben Assists) bildet er eines torgefährlichsten Offensiv-Duos der Liga.

 

Kein Vergleich zum Hinspiel

Sie gilt es in Schach zu halten, um die Punkte in Mainfranken zu behalten. Und es wäre der erste Sieg überhaupt gegen die Lilien. In fünf direkten Duellen holten die Würzburger lediglich einen Punkt. Besonders die Hinspiel-Niederlage sorgte landesweit für Diskussionen, mussten die Würzburger doch ohne zehn Stammspieler – sie waren nach einem positiven Corona-Ergebnis in Quarantäne – am Böllenfalltor antreten. Auch Daniel Hägele war damals gezwungenermaßen nicht dabei, Wut im Bauch hegt er deshalb aber nicht: „Die Situation ist eine gänzlich andere. Deshalb verschwenden wir daran keinen Gedanken. Wut im Bauch haben wir nur wegen unserer Vorstellung auf St. Pauli.“

Mithelfen kann dann auch wieder Patrick Sontheimer, der nach seiner Gelbsperre zurückkehrt. Fraglich dagegen sind mit Adduktorenproblemen weiterhin Hendrik Bonmann, sowie Fabian Giefer, der nach einem Zusammenprall am Samstag mit Maximilian Dittgen an Oberschenkelproblemen laboriert. Zudem fehlen weiterhin Robert Herrmann (Mittelohrentzündung), sowie die langzeitverletzten Ewerton (muskuläre Probleme), Hendrik Hansen (Kniebeschwerden) und Luke Hemmerich (Aufbautraining).

Hägeles klare Ansage

Doch egal, wer am Dienstagabend auf dem Feld steht, Daniel Hägele erwartet von seinem Team eine Reaktion, denn es zählen keine Ausreden mehr. „Ich kann versprechen, dass so eine Leistung nicht mehr vorkommt. Wir werden es gegen Darmstadt schaffen, unsere Stärken auszuspielen geschlossen als Team. Wir werden gegen Darmstadt gewinnen. Davon bin ich felsenfest überzeugt.“